Wer hinter SolarCheck Vorpommern steht
Kurz gesagt
Wer eine Photovoltaikanlage plant, trifft eine Entscheidung über mehrere zehntausend Euro und zwanzig Jahre Nutzungsdauer. Die meisten Informationen dazu stammen entweder von Anbietern, die etwas verkaufen wollen, oder von bundesweiten Portalen, die die Besonderheiten des Nordostens nicht kennen – von der Windlast an der Ostseeküste über die Zuständigkeiten der hiesigen Netzbetreiber bis zum Denkmalschutz in den Altstädten von Greifswald und Stralsund.
Genau diese Lücke füllt SolarCheck Vorpommern: sachliche, nachprüfbare Informationen für die Region – und eine Vermittlung an Fachbetriebe, die vor Ort arbeiten. Was wir nicht tun: Wir versprechen keine Pauschalpreise, wir erfinden keine Gütesiegel und wir behaupten keine Erfahrungswerte, die wir nicht haben.
Wie wir Anfragen prüfen und Fachbetriebe auswählen
Der vollständige Weg Ihrer Anfrage – ohne Auslassungen.
Nach Eingang sichten wir Ihre Angaben zu Haus, Dach und Stromverbrauch und prüfen sie auf Plausibilität. Anschließend ordnen wir die Anfrage anhand Ihrer Postleitzahl und der Projektdaten der passenden Region zu und leiten sie an einen einzelnen geeigneten Fachbetrieb weiter. Dieser meldet sich in der Regel innerhalb von etwa 24 Stunden bei Ihnen, klärt offene Fragen und erstellt ein individuelles, unverbindliches Angebot.
Der Unterschied zu klassischen Lead-Portalen liegt in diesem einen Punkt: Ihre Daten gehen nicht an fünf Anbieter gleichzeitig, die Sie anschließend parallel anrufen. Wir verkaufen Ihre Kontaktdaten nicht weiter und geben sie nicht zu Werbezwecken heraus. Was mit Ihren Daten geschieht, steht im Detail in unserer Datenschutzerklärung.
Bei der Auswahl der Betriebe achten wir darauf, dass sie tatsächlich in der Region arbeiten. Das ist keine Formalie: Ein ortskundiger Betrieb kennt die typischen Dachformen, kalkuliert die erhöhten Windlasten in Küstennähe korrekt ein, weiß, welcher Netzbetreiber für Ihre Adresse zuständig ist – und ist auch in zehn Jahren noch erreichbar, wenn der Wechselrichter getauscht werden muss. Kurze Wege sind bei einer Anlage, die zwanzig Jahre läuft, ein handfester Vorteil.
Für Sie als Eigentümer ist die Nutzung der Plattform, des Solar-Rechners und der Anfrage kostenlos und unverbindlich. Es entstehen keine Gebühren, und Sie gehen mit der Anfrage keine Verpflichtung ein – auch das Angebot des Fachbetriebs können Sie ohne Angabe von Gründen ablehnen.
Mit welchen Annahmen unser Solar-Rechner arbeitet
Ein Rechner, dessen Annahmen im Verborgenen bleiben, ist wertlos. Deshalb legen wir sie vollständig offen.
| Annahme | Wert | Begründung |
|---|---|---|
| Spezifischer Ertrag | 950 kWh je kWp und Jahr | Typischer Wert für Vorpommern. Süddeutschland liegt bei 1.100–1.200 kWh. |
| Einspeisevergütung | 8 Cent je kWh | Vereinfachter Pauschalwert für Überschusseinspeisung. Der gesetzliche Satz wird bei Inbetriebnahme festgelegt. |
| Effekt eines Speichers | +20 Prozentpunkte Eigenverbrauchsquote | Pauschaler Aufschlag auf Ihre Eingabe, gedeckelt bei 90 Prozent. |
| Grenze des Eigenverbrauchs | Nie mehr als Ihr Jahresverbrauch | Sie können nicht mehr Strom selbst nutzen, als Sie tatsächlich verbrauchen. |
| Strompreissteigerung | 2 Prozent pro Jahr | Nur für die 20-Jahres-Hochrechnung. Bewusst konservativ angesetzt. |
| Betrachtungszeitraum | 20 Jahre | Module halten meist länger; 20 Jahre entsprechen der Vergütungsdauer nach EEG. |
Was der Rechner bewusst nicht kann
Diese Grenzen sollten Sie kennen, bevor Sie den Ergebnissen vertrauen. Der Rechner berücksichtigt nicht: die konkrete Ausrichtung und Neigung Ihres Dachs, Verschattung durch Bäume, Gauben oder Nachbargebäude, die Statik Ihres Dachstuhls, die altersbedingte Leistungsabnahme der Module (Degradation), den späteren Austausch des Wechselrichters sowie laufende Kosten für Wartung und Versicherung.
Alle diese Punkte beeinflussen die tatsächliche Wirtschaftlichkeit – teils deutlich. Der Rechner liefert deshalb eine Größenordnung, keine Zusage. Er eignet sich gut, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob sich das Thema für Ihr Haus überhaupt lohnt und wie stark ein Speicher das Bild verändert. Eine belastbare Wirtschaftlichkeitsberechnung erstellt ausschließlich der Fachbetrieb nach einer Aufnahme Ihres Dachs.
Wenn Sie einen Fehler in unseren Annahmen finden oder eine Zahl für überholt halten, schreiben Sie uns – wir korrigieren das und vermerken es hier.
Quellen, Verantwortlichkeit und Kontakt
Primärquellen, auf die wir uns stützen
- Bundesnetzagentur – Marktstammdatenregister – Registrierungspflicht für jede Photovoltaikanlage
- Bundesnetzagentur – EEG-Fördersätze – Maßgebliche Quelle für die aktuelle Einspeisevergütung
- Umsatzsteuergesetz, § 12 Abs. 3 – Nullsteuersatz für PV-Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden
- KfW – Programm 270 „Erneuerbare Energien – Standard“ – Zinsgünstiger Kredit, Antrag über die Hausbank
- Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern – Anlaufstelle für Landesprogramme in MV
- Fraunhofer ISE – Aktuelle Fakten zur Photovoltaik – Datenbasis zu Erträgen, Kosten und Marktentwicklung
Verantwortlich für die Inhalte
Moritz Kästner, Betreiber von SolarCheck Vorpommern. Fragen, Korrekturhinweise und Kritik an den Inhalten dieser Website gehen direkt an ihn.
Die vollständigen Anbieterangaben finden Sie im Impressum.
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